Langer Samstag – Salzkammergut Trophy 2026

Bericht: Moser Herwig:

Am Samstag dem 18. Juli startete wieder Österreich’s größte MTB Veranstaltung, die Salzkammergut Trophy mit Start und Ziel in Bad Goisern. Unter dem Motto „Einmal Hölle und zurück“ gingen tausende Radsportbegeisterte an den Start, um sich den Herausforderungen der verschiedenen Strecken und Disziplinen zu stellen. 

Für mich war es die zweite Trophy-Teilnahme nach 2024, jeweils auf der zweitlängsten „B“ Strecke mit 119 km und 3521 hm. Ganz anders als Vereinskollege Bernhard Hofko, nur mit dem Anspruch ins Ziel zu kommen, reihte ich mich in den letzten Startblock ein und um kurz nach 9 Uhr erfolgte der Start in Goisern.

Zu Beginn ging es gleich über 1000hm am Stück hinauf auf den Raschberg. Anfangs auf Asphalt, dann über Trails und Forststraßen. Nach einer kurzen Abfahrt kam der zweite etwas kürzere Anstieg auf die Hütteneckalm. Nach diesem Sattelpunkt folgte der schwierigste Trail auf dieser Strecke, den nur wenige Fahrer (sturzfrei) bewältigten. Hier galt eher das Motto: Schnell rauf und sicher runter! 

Bevor man zum ersten Mal zurück nach Goisern kam, querte die Strecke durch die Tunnels der Ewigen Wand. Zeit, um den Ausblick zu genießen, nahmen sich aber sicher nur wenige. Nach den ersten ca. 1600 hm konnte man sich nun auf der langen, flachen Fahrt entlang des malerischen Ostufer-Radwegs nach Hallstatt erholen. 

Nun „begann“ die Trophy erst so richtig. Die schier endlose Plagerei hinauf auf die Rossalm wurde durch ein aufziehendes Gewitter begleitet. Viele Fahrer hatten an dieser Stelle genug und entschieden sich umzudrehen. Nachdem man den höchsten Punkt der Strecke erreicht hatte, erfolgte die lange Abfahrt zum Gosausee. Bevor ich den letzten Anstieg vor dem Ziel in Angriff nehmen konnte, musste ich aber erst noch einen Platten flicken.

Wie auch sonst überall auf der Strecke, wurde man am Ende dieser letzten Herausforderung von den Zuschauern angefeuert. Eine letzte Labe in Gosau und es ging hinunter zum Hallstätter See. Endlich, um 18 Uhr, überquerte ich die Ziellinie in Goisern: Erschöpft, aber stolz, dabei gewesen zu sein!
Fotos: @Moser

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